U19 krönt sich zum Kreispokalsieger - Hachmann erzielt Siegtreffer

Die A-Junioren des TuS Haltern am See waren als großer Favorit ins Endspiel um den Kreispokal gegen die JSG Lembeck/Rhade/Deuten gegangen und wurden dieser Rolle schnell gerecht, doch das spiegelte sich nicht im Ergebnis wieder.

Die Gegner aus Lembeck waren mit großer Unterstützung angereist und wurden von rund 150 mitgereisten Anhängern angefeuert. Diese Stimmung stachelte den Underdog an, der sich in den ersten Minuten der Partie stabil präsentierte und wenig zuließ. Mit zunehmender Spieldauer wurde die Überlegenheit des klassenhöheren TuS aber deutlich. Mit viel Geduld erspielten sich die Mannen von Cheftrainer Dave Marnold erste Chancen. Diese Mühen trugen dann kurz vor der Pause Früchte, als Malte Hachmann die Seestädter in Führung schoss.

Auch der zweite Durchgang war geprägt von viel Kampf und wenig Chancen. Das Lembecker Bollwerk tat alles, um die Halterner vom eigenen Tor wegzuhalten. Der TuS machte es dem Gegner aber auch einfach, denn die Chancenverwertung ließ zu wünschen übrig. So blieb es bei dem knappen Vorsprung, der in kurz vor Schluss dann noch einmal vollkommen unnötig in Gefahr geriet. Angefeuert durch den mitgereisten Anhang fassten die Lembecker noch einmal ihren Mut zusammen und sorgte so für Chaos beim Favoriten aus Haltern. Gefährlich wurde es aber nicht mehr, weshalb am Ende der verdiente, wenn auch knappe, Sieg feststand.

Durch den Pokalsieg hat sich die U19 für den Westfalenpokal qualifiziert. Dort wartet das erste Spiel noch in diesem Jahr. Am 12. Dezember empfängt der TuS zuhause den Landesligisten SV Heide Paderborn in der Stauseekampfbahn.


Pokalsensation - U17 deklassiert SpVgg Erkenschwick und steht im Finale

Am Mittwochabend stand das B-Junioren-Kreispokalhalbfinale an und die U17 des TuS hatte die SpVgg Erkenschwick zu Gast. Als niedriger spielende Mannschaft waren die Seestädter als klarer Außenseiter in die Partie gegangen, bewiesen aber schnell, dass jegliche Rollenzuteilung für die Katz war.

Die Anfangsphase gehörte erwartungsgemäß den Gästen aus Erkenschwick, die den besseren Start fanden, während die Hausherren mit viel Respekt gegenüber dem Favoriten erst in die Partie finden mussten. Das dauerte jedoch nicht lange, denn bereits nach 25 Minuten gingen die Seestädter in Führung. Ein Eigentor von Erkenschwicks Etem Simsek brach den Bann, ehe Mohammad Ahmadzai nur drei Minuten später nachlegen konnte und so für die 2:0-Halbzeitführung des TuS sorgte.

Auch der zweite Durchgang gehörte in der Folge der Halterner Heimelf, die ihren Vorsprung prompt auf 3:0 ausbauen konnte (43.). Als dann rund 12 Minuten später auch noch Kevin Stenzel zum 4:0 einnetze, lag die Sensation in der Luft. Doch die Halterner machten unbeirrt weiter und schraubten das Ergebnis durch eine engagierte Leistung weiter in die Höhe. So ließen sie sich auch vom zwischenzeitlichen 1:5-Anschlusstreffer der Spielvereinigung nicht aus der Ruhe bringen und schlossen das Spiel in der 73. Minute mit dem Tor zum halben Dutzend ab.

Mit dem Schlusspfiff standen die Mannen von Christian Kevering und Tim Okrongli dann schließlich im Kreispokal-Finale. Eine Leistung, die die Übungsleiter stolz machte, wie Okrongli nach dem Spiel zu berichten wusste: "Die Jungs haben es überragend gemacht. Es hat uns in die Karten gespielt, dass der Gegner genau so aufgetreten ist, wie wir ihn erwartet haben. Die Mannschaft hat die Vorgaben hervorragend umgesetzt und sich zwischendurch in einen Rausch gespielt. Insgesamt kann man sagen, dass Erkenschwick einen sehr schlechten und wir einen sehr guten Tag erwischt haben", so der Coach, der erfolgshungrig anfügt "Jetzt wollen wir das Ding im Finale natürlich auch in die Stauseekampfbahn holen."

Im Kreispokal-Finale wartet nun der Lokalrivale vom TSV Marl-Hüls auf die Seestädter. Die Marler konnten sich im anderen Halbfinale mit 2:1 gegen Blau-Weiß Westfalia Langenbochum durchsetzen.

 


Spektakel in Schermbeck - U19 schmeißt Konkurrenten fulminant aus dem Pokal

In der Liga trennen die beiden Mannschaften aus Schermbeck und Haltern nur zwei Punkte, weshalb das Duell im Kreispokal schon vor der Partie als knappe Geschichte ausgemacht wurde. Das wurde es am Ende auch, jedoch nur auf dem Papier.

Die Hausherren um das Brüdergespann Okan und Tufan Yilmaz an der Seitenlinie, beide bis zum letzten Sommer noch im U19-Trainergespann des TuS, legten in der elften Minute vor und gingen in Führung. Davon ließen sich die Seestädter aber nicht abschrecken und schlugen bis zur Pause gleich dreifach zurück. Malte Hachmann und Doppelpacker Alex Bilski drehten das Spiel zu Gunsten der Gäste. Kurz vor dem Halbzeitpfiff kamen die Schermbecker noch einmal auf 2:3 ran.

Im zweiten Durchgang sorgte der TuS schnell für klare Verhältnisse. Mit einem Doppelschlag in der 54. und 56. Spielminute durch Alexandros Tzikas und Alex Bilski schraubten sie die Führung auf 5:2 hoch und sorgten damit für die vermeintliche Vorentscheidung. Doch in diesem Spiel war nicht sicher, bis nicht der Schlusspfiff ertönte. "Den Jungs fehlt aktuell noch ein wenig die Abgezocktheit, weshalb wir den Gegner länger als nötig im Spiel gehalten haben", bilanzierte Cheftrainer Dave Marnold nach der Partie.

So kam es, dass die Heimelf des SVS nochmal auf 4:5 aufschließen und für Spannung sorgen konnte. Die Truppe des TuS ließ sich aber nicht beirren und stellte den alten Abstand durch Treffer von Alex Bilski und Julian Stöcker wieder her. Mit insgesamt vier Treffern war Alex Bilski damit der überragende Mann im Halterner Trikot. Der Angreifer war nach dem Spiel stolz auf seine Mannschaft und sagte: "Wir sind als Mannschaft ab Minute eins gut ins Spiel gekommen und haben um jeden Zweikampf gekämpft. Die Tore sind durch tolle Konter und individuelle Leistungen gefallen."

Die letzten Minuten der Partie machten diesen Pokalabend dann schließlich rund. Zwei Tore auf Seiten der Hausherren, sowie der achte Treffer von TuS-Spieler Kerim Cakalli besiegelten den 8:6-Endstand und das Weiterkommen des TuS Haltern am See. "Am Ende war es ein hochverdienter Sieg gegen einen unangenehmen Gegner", fasste Dave Marnold das Torfestival zusammen.

Gute Besserung senden wir an dieser Stelle noch an TuS-Spieler Jonas Kruppa, der sich in der Anfangsphase schwer verletzt hat und mit dem Krankenwagen abgeholt werden musste. Komm schnell wieder auf die Beine, Jonas!


Kopfball-Ungeheuer Gülsoy macht alles klar - TuS zieht in Kreispokal-Achtelfinale ein

Mit einer weitestgehend souveränen Leistung hat der TuS Haltern am See sein Achtelfinal-Ticket für den Kreispokal gesichert. Beim Bezirksligisten Vestia Disteln ließen die Seestädter wenig anbrennen und feierten beim 3:1-Erfolg einen ungewohnten Treffer.

Schon in der Anfangsphase zeigte die Mannschaft deutlich, wer der Chef auf dem Platz war. Die Defensive des TuS stand stabil und ließ nur wenige Chancen zu, die jedoch oft bereits im Keim erstickt wurden. Nach vorne meldeten sich die Halterner hingegen schnell zu Wort und setzten mit dem 1:0 durch Tim Forsmann ein erstes Statement. Der Abwehrmann nutzte die allgemeine Verwirrung und schoss durch Freund und Feind ein (15.). Auch im weiteren Spielverlauf präsentierten sich die Gäste aus Haltern resolut und hielten die Hausherren weitestgehend vom eigenen Tor fern. Kurz vor der Pause sorgte dann Julian Göcke für eine kleine Vorentscheidung. Der Schuss des Stürmers wurde von einem Hertener Verteidiger unhaltbar abgefälscht und schlug hinter Distelns Schlussmann Mahlmeister ein (40.). Mit diesem Spielstand ging es schließlich auch in die Kabine.

Ein anderes Gesicht zeigte die Heimelf von Cheftrainer Jörg Breski in der zweiten Halbzeit. Mit Galligkeit und durchaus robustem Vorgehen zwangen sie die Halterner zu Fehlern und konnten so einige Möglichkeiten verbuchen. Einmal mehr zeigte der TuS aber in der Folge, wie effizient er in dieser Partie auftrat. Semih Gülsoy, sonst eher nicht für seine Kopfballstärke bekannt, entwischte seinem Gegenspieler und überwand den gegnerischen Schlussmann mit einem Kopfball zum entscheidenden 3:0 (56.). Danach war die Messe eigentlich gelesen, doch Disteln wollte sich mit der Niederlage nicht zufrieden geben und stemmte sich gegen das Ausscheiden. Ihre Mühen wurden belohnt, sodass sie zu Beginn der Schlussphase zum Anschlusstreffer kamen (73.). Doch trotz noch einiger Möglichkeiten auf weitere Tore, setzte sich der TuS Haltern am See letztlich durch und zog in das Kreispokal-Achtelfinale ein.

Für Halterns Cheftrainer Timo Ostdorf war die Leistung des Gegners keine Überraschung, wie er nach der Partie verriet: "Wir sind gefordert worden, aber das haben wir auch genau so erwartet. Wichtig ist, dass wir diese Pflichtaufgabe erfüllt haben, weitergekommen sind und sich niemand verletzt hat."

Der nächste Gegner im Achtelfinale am 08. Oktober heißt entweder TuS Henrichenburg oder Borussia Ahsen. Klarheit gibt es am heutigen Donnerstagabend, wenn beide Mannschaft aufeinandertreffen.


9:0 im Derby - TuS zieht souverän in die nächste Pokal-Runde ein

Die Ausgangslage war klar, doch der SV Hullern wehrte sich nach Kräften. Am Ende ließ der TuS Haltern am See jedoch nichts anbrennen und zog mit einem 9:0 (7:0)-Sieg in die nächste Runde des Kreispokals ein.

In der Anfangsphase ließ der C-Ligist aus dem Halterner Stadtteil aufhorchen und prüfte TuS-Schlussmann Leo Backmann-Stockhofe mit zwei Schüssen. In der Folge zog sich die Heimelf jedoch in die eigene Hälfte zurück und konzentrierte sich auf die Defensive. Das war auch bitter nötig, denn mit zunehmender Spieldauer riss der TuS Haltern am See das Spiel an sich und belohnte sich für den Aufwand. Schon nach vier Minuten eröffnete Aziz Tural den Torreigen an der Hauptstraße in Hullern.

Schon wenig später sorgte die Elf von Sebastian Amendt für klare Verhältnisse. Erst Emre Gökkaya und schließlich Semih Gülsoy per Foulelfmeter schraubten den Spielstand binnen zwei Minuten auf 3:0 hoch (12./14.). Im weiteren Spielverlauf konnte sich die Amendt-Truppe weitere Chancen herausspielen, blieb vor dem Tor aber zu inkonsequent. Das änderte sich wenig später, als der TuS ein Offensivfeuerwerk abbrannte. Aziz Tural (29.), Andre Anhuth (35.), Semih Gülsoy (42.) und Florian Trachternach (45.) brachten die Seestädter mit 7:0 in Führung.

Nach dem Wiederanpfiff machten die Gäste genau dort weiter, wo sie aufgehört hatte. Luca Landewee (47.) und der eingewechselte Florian Abendroth (52.) legten zwei Treffer binnen fünf Minuten nach. Von diesem Schock musste sich der SV Hullern erst einmal erholen, zeigte sich in den zweiten 45 Minuten aber deutlich stabiler und verteidigte mit Mann und Maus gegen die angreifenden TuS'ler. Sebastian Amendts Mannen versuchten weitere Tore folgen zu lassen, spielten aber oft zu kompliziert und verfingen sich in den engen Räumen, die durch die Staffelung der Hullerner Defensivmannschaft ergaben. So blieb es letztlich beim Spielstand von 9:0 und dem ungefährdeten Einzug in die nächste Runde des Recklinghäuser Kreispokals.

Aufstellung: Backmann-Stockhofe - Sandkühler, Thiemann, Trachternach, Anhuth (46. Lu. Saewe) - Tural, Gökkaya (46. Abendroth), Landewee, Li. Saewe - Goos, Gülsoy

Tore: 0:1 Tural (4.), 0:2 Gökkaya (12.), 0:3 Gülsoy (14.), 0:4 Tural (29.), 0:5 Anhuth (35.), 0:6 Gülsoy (42.), 0:7 Trachternach (45.), 0:8 Landewee (47.), 0:9 Abendroth (52.)


Kreispokal-Halbfinale 19/20 findet Ende August statt - Vorbereitungsplan ändert sich

Besondere Umstände erfordern besondere Maßnahmen! Während bei den seit Mitte März unterbrochenen Ligawettbewerben des Fussball- und Leichtathletikverbandes (FLVW) relativ schnell feststand, dass nur ein Abbruch in Frage kommt, sollten die Kreis- und Verbandspokale auch nach dem 01.07. möglichst regulär beendet werden.

Das bedeutet, dass in den kommenden Wochen sowohl Partien des letztjährigen Kreispokals (Halbfinal- und Finalspiele), als auch schon die ersten Spiele des neuen Wettbewerbs parallel stattfinden.

Am Donnerstag, den 27. August bestreitet der TuS Haltern am See um 19:00 Uhr das Halbfinale 19/20 beim Bezirksligisten FC Marl in der SA Hagenstraße in Marl. Einen Tag später spielen der SV Schermbeck und die SpVgg Erkenschwick ebenfalls in Marl um den Finaleinzug. Aufgrund der Corona-Bestimmungen hatte sich der Fussballkreis für ein Turnier über 4 Tage auf einer zentralen Sportanlage entschieden. Sollte der TuS ins Finale einziehen, würde es am Samstag, den 29. August um 16:00 Uhr ein "Spiel um Platz 3" geben, bevor  am Sonntag, den 30. August um 15:00 Uhr das Endspiel angepfiffen wird.

Parallel zum Finalturnier der Saison 2019/2020 wurden bereits die ersten Runden des neuen Kreispokalwettbewerbs ausgelost. Bereits am Sonntag, den 23. August - also noch vor dem Abschluss des letztjährigen Pokals - startet die 1. Runde mit zwölf Spielen. Die 2. Pokalrunde findet dann im Zeitraum 30. August bis 13. September statt. Dabei trifft der TuS Haltern am See auf den C-Kreisligisten und Nachbarn SV Hullern. "Grundsätzlich freuen wir uns, dass wir in den ersten Pokalrunden vermehrt auf Halterner Vereine treffen", bewertet der Geschäftsführer Senioren, Martin Reismann, die Auslosung. In den vergangenen Jahren spielte der TuS bereits beim TuS Sythen, dem SV Lippramsdorf oder in Flaesheim. "Wir werden mit dem SV Hullern sicherlich eine gute Lösung finden, um alle Pflichtspielansetzungen mit der Anfang September startenden Oberliga unter einen Hut zu bekommen."

 

Durch die Terminierung der Kreispokalspiele ändert sich der Vorbereitungsplan wie folgt:

Freitag, 31. Juli um 19:30 Uhr: Teutonia Waltrop (A)

Samstag, 01. August um 14:00 Uhr: VFL Bochum U19 (A)

Samstag, 08. August um 15:30 Uhr: SpVgg Hagen 11 (H)

Sonntag, 09. August um 15:00 Uhr: Türkspor Dortmund (H)

Sonntag, 16. August um 13:00 Uhr: CSV Linden (H)

um 15:30 Uhr: SuS Olfen (A)

Samstag, 22. August um 15:00 Uhr: SV Sodingen (H)

Sonntag, 23. August um 15:00 Uhr: Westfalia Gemen (A)

Mittwoch, 26. August um 18:00 Uhr: FC Schalke 04 U23 (H)

Kreispokal (Halbfinale) Donnerstag, 27. August um 19:00 Uhr: FC Marl (A)

Kreispokal (Finale) Sonntag,  30. August um 15:00 Uhr: offen (A)

um 15:00 Uhr: VfB Hüls (A)

Dienstag, 01. September um 19:00 Uhr: Borussia Ahsen (A)

 

© Jürgen Patzke