Doppelabstieg besiegelt: Schwarzes Wochenende für Team A und B

Die letzten Wochen und Monate kämpfen beide Seniorenmannschaften des TuS gegen den Abstieg in ihren Ligen. Während Team A mit zwischenzeitlichen Erfolgserlebnissen Hoffnung im Abstiegskampf schöpfen konnte, deutete es bei Team B schon länger auf einen Gang in die Bezirksliga hin. Die Gründe für den Doppelabstieg sind dabei vielfältig.

Einer der Hauptpunkte war die inkonstante Personalsituation in beiden Mannschaften. So mussten die beiden Cheftrainer Timo Ostdorf und Sebastian Amendt zeitweise mit zweistelligen Ausfallzahlen über mehrere Wochen hantieren und mussten dabei auf etliche Stammkräfte verzichten. So blieb natürlich auch die Entlastung der übriggebliebenen Spieler aus, die sich in der Folge verletzten oder aufgrund der hohen Belastung auf dem letzten Reifen liefen.

Doch auch spielerisch wussten beide Mannschaften zu selten zu überzeugen. Team A ließ dem hoffnungsvollen Auftakt mit dem Sieg in Siegen und den beiden Unentschieden gegen Vreden und Gütersloh nur zu selten durchblicken, welche Qualität eigentlich in der Mannschaft steckte. Als Knackpunkt der Saison fungierten dann die letzten Spiele vor der Winterpause. Hatte man schon vorher Niederlagen eingefahren, musste man sich den direkten Konkurrenten aus Clarholz, Holzwickede und Finnentrop, teils in der Nachspielzeit, geschlagen geben und verlor so den Anschluss an das rettende Ufer. Nach der Winterpause schöpfte die Mannschaft zwar durch die deutlichen Erfolge gegen Erndtebrück und im Pokal gegen Sinsen zwar noch einmal Hoffnung, die Hypothek für den Endspurt war dann aber letztlich zu groß.

Für Team B war die 1:6-Pleite am Sonntag gegen den FC Altenberge am Ende nur nebensächlich. Der Abstieg hatte bereits am Donnerstagabend nach dem Punktgewinn von Westfalia Gemen festgestanden. Dennoch war diese Partie ein Spiegelbild der Saison, in der von Anfang bis Ende alles gegen den TuS zu laufen schien. Wie schon bei der Erstvertretung plagte Team B ein fast schon absurdes Verletzungspech, was dazu führte, dass die Mannschaft regelmäßig mit nahezu keiner Bank oder Spieler der Alten Herren zu ihren Spielen antreten musste.

Das spielerische Potential, was ohne Frage im Kader schlummerte, konnte nur selten zu Tage getragen werden, weshalb die Begegnungen teils deutlich verloren gingen und man die 50/50-Spiele zumeist nicht für sich entscheiden konnte.

Am Ende steht ein Doppelabstieg, der auf vielen Ebenen weh tut und einen Neuanfang notwendig macht. Die Planungen laufen bereits auf Hochtouren, erste Neuverpflichtungen und Verlängerungen konnten bereits verkündet werden. Nun heißt es, bis zum Saisonstart im August zwei schlagfertige Mannschaften auf die Beine zu stellen, die sowohl in der Westfalenliga, als auch in der Bezirksliga eine gute Rolle spielen werden.


Verletzungspech und fehlende Ideen - Team A verliert Auftakt der Abstiegsrunde

Die Partie gegen den RSV Meinerzhagen stand schon vor dem Anpfiff unter keinem guten Stern. Schon in der Woche zuvor plagte die Senioren des TuS eine große Personalnot, die sich nach Spielbeginn sogar noch verschlimmerte.

Schon nach 22 Minuten musste Cheftrainer Timo Ostdorf das erste Mal wechseln. Für den verletzten Valentyn Yarokha kam Janus Scheele in die Partie und sah acht Minuten später die Führung der Gäste aus dem Siegerland. Auch die restliche Zeit bis zur Pause sollte von Nackenschlägen für die Seestadt-Elf geprägt sein. Erst musste Andre Anhuth in der 37. Spielminute verletzungsbedingt das Spielfeld verlassen, ihn ersetzte David Loheider nach langer Pause. Mit dem Pausenpfiff schlugen die Gäste dann schließlich auch noch zum zweiten Mal in Person von Anas Akhabach zu und brachte sich in eine komfortable Situation. Das gegnerische Tor hatte die Offensive des TuS zu diesem Zeitpunkt ein einziges Mal gesehen - in der zweiten Minute.

Auf diese gebrauchte erste Halbzeit folgten zweite 45 Minuten, die den ersten in fast nichts nachstanden. Fehlende offensive Durchschlagskraft, wenig Ordnung und keine Ideen auf dem Weg nach vorne prägten das Spiel der TuS'ler. Das Sahnehäubchen auf einen gebrauchten Nachmittag setzte dann die Verletzung von Torjäger Peter Elbers, der in der 60. Minute das Spielfeld verlassen musste. In der Folge passierte nichts mehr, weshalb die Partie mit einer verdienten 0:2-Niederlage endete.

Cheftrainer Timo Ostdorf fand nach dem Spiel deutliche Worte, versuchte dabei aber auch die Situation zu erklären und sagte: "Wenn du in einem Spiel gegen einen direkten Konkurrenten in der zweiten Minute aufs Tor schießt und es der einzige Torschuss bleibt, kann man nicht davon sprechen, dass mehr verdient gewesen wäre. Das hat aber auch Gründe. Personell laufen wir in beiden Seniorenmannschaften auf dem absoluten Zahnfleisch, müssen jede Woche wie bei einem Puzzle Spieler und Positionen hin und her schieben. Alleine in diesem Spiel mussten wir nach 35 Minuten zwei Mal wechseln und hatten da durch fünf Positionswechsel, was eine Ordnung natürlich nicht möglich macht. Da kann ich dann auch nicht erwarten, dass wir mit einer Mannschaft, die weder so zusammentrainiert, geschweige denn gespielt hat, einen erfahrenen Oberligisten wie Meinerzhagen bespielen können. Einsatz und Wille kann ich der Mannschaft nicht absprechen, aber es ist dann am Ende einfach zu wenig, um einen oder sogar drei Punkte einzufahren."

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Halterner Jungs - Vier Spieler verlängern beim TuS Haltern am See

Kurz vor dem Beginn der Abstiegsrunde kann der TuS Haltern am See vier wichtige Personalien verkünden. Mit Patrick Brinkert, Paul Keller, Jonah Sandkühler und Tim Schemmer haben gleich vier aktuelle Spieler der Oberliga-Mannschaft ihre Zusage für die kommende Spielzeit gegeben und tragen damit auch künftig das Trikot des Seestadt-Klubs.

„Ich spiele mittlerweile seit sieben Jahren in Haltern und fühle mich hier sehr wohl. Daher war es für mich selbstverständlich, dass ich ligaunabhängig meine Zusage für die nächste Saison geben werde", sagt Jonah Sandkühler und fügt an "Ich freue mich auf die nächste Saison und bin davon überzeugt , dass der vom Verein eingeschlagene Weg der Richtige ist und wir in der nächsten Saison eine wettbewerbsfähige Mannschaft stellen werden.“ Der 24-Jährige konnte aufgrund einer Long-Covid-Erkrankung in dieser Saison nur bedingt eingreifen, will nun in der kommenden Saison aber wieder voll angreifen.

Ebenfalls schon heiß auf die neue Spielzeit ist sein aktueller und auch zukünftiger Teamkollege Patrick Brinkert. Der Ur-TuS'ler sagt zu seiner Zusage: "Ich erhoffe ich mir eine schlagfertige und ehrgeizige Truppe, mit der man nicht nur auf dem Platz, sondern auch neben dem Platz jede Menge Spaß haben kann. Das beginnt mit bereits mit den Neuzugängen, die schon fix sind. Ich möchte gerne wieder ein Gefühl der Zusammengehörigkeit fühlen. In den letzten Jahren stand der sportliche Erfolg vielleicht etwas zu sehr im Fokus, weshalb ich mich jetzt freue, dass der Verein den eingeschlagenen Weg konsequent gehen und die Identifikation mit der Stadt Haltern am See stärken will."

Ebenfalls schon ein alter Hase, trotz seines jungen Alters, ist Paul Keller. Der Mittelfeldspieler kickte bereits in der TuS-Jugend und etablierte sich danach im Seniorenbereich. Für ihn war das Gesamtpaket ausschlaggebend für seine Verlängerung: "Das Paket aus Trainerteam, zukünftiger Mannschaft und Konzept des Vereins hat mich einfach überzeugt. Ich bin mir sicher, dass wir in der nächsten Saison, egal in welcher Liga, eine gute Rolle spielen werden, mit einer Mannschaft, die für die Stadt und den Verein brennt."

Erst seit kurzem ein Teil der ersten Mannschaft ist Rückkehrer Tim Schemmer. Der Verteidiger wechselte im Sommer zurück zum TuS, nachdem er sich beim SV Lippramsdorf zum Stammspieler entwickelt hatte. Für ihn war die Heimkehr im Sommer schon eine emotionale Entscheidung, so wie auch die jetzt stattgefundene Verlängerung: "Der TuS ist mein Heimatverein und nun die Chance zu haben, in der ersten Mannschaft spielen zu können, konnte und wollte ich mir nicht entgehen lassen. Deshalb musste ich nicht lange darüber nachdenken, als die Verantwortlichen auf mich zugekommen sind."

In einer Mannschaft vereinen wird die vier Akteure auch zukünftig Cheftrainer Timo Ostdorf, der mit Blick auf seine Schützlinge sagt: "Die Freude bei uns im Trainerteam ist natürlich groß, dass die Jungs dabei bleiben. Sie dienen dabei als hervorragende Beispiele für die jungen Spieler und haben ihre Klasse mehrfach unter Beweis gestellt. Dabei ist auch wichtig zu erwähnen, dass viele von ihnen nicht direkt in den Sprung in die Oberliga geschafft haben, sondern über die zweite Mannschaft, oder in Tims Fall einen anderen Verein, einen Umweg gegangen sind. Das ist auch wichtig für die Spieler, die in Zukunft auf der Jugend kommen werden, dass die Tür mit dem richtigen Ehrgeiz, Wille und Fleiß nie verschlossen ist. Selbst wenn es vielleicht nicht direkt reicht."


Erfahrung pur in Doppelfunktion: TuS Haltern am See verpflichtet Maurice Kühn

Der TuS Haltern am See hat sich die Dienste von Maurice Kühn gesichert. Der 33-Jährige kommt im Sommer vom Recklinghäuser A-Ligisten FC Leusberg, den er derzeit noch als Spielertrainer betreut. Beim Seestadt-Klub wird Kühn vielfältige Aufgaben übernehmen. 

Über 100 Regionalliga-Spiele, ebenso viele Partien in der Oberliga Westfalen und unzählige Jahre auf der Schwelle zum Profifußball. Maurice Kühn blickt auf eine bewegte Vita zurück. Auf diese Erfahrung will auch Cheftrainer Timo Ostdorf zurückgreifen, der zu seinem Neuzugang sagt: “Es steht außer Frage, dass Maurice charakterlich perfekt in die Kabine passen wird. Darüber hinaus hat er eine unglaubliche Erfahrung im ambitionierten Amateurfußball und aufwärts, womit er besonders den jungen Spielern in unseren Reihen weiterhelfen wird.” 

Über die Rolle, die der gebürtige Recklinghäuser übernehmen wird, sagt Ostdorf: “Maurice wird vorrangig unser Trainerteam verstärken. Er hat in den letzten zwei Jahren in Leusberg als Cheftrainer tolle Arbeit geleistet und wird bei uns als Co-Trainer fungieren und den Jungs auf seinen Positionen zur Seite stehen und ausbilden. Er wird aber auch im Training mitmischen und, wenn er fit ist, uns auch an der ein oder anderen Stelle während der Saison als Spieler unterstützen.” 

Maurice Kühn sagt über seinen Wechsel in die Seestadt: “Es ist kein Geheimnis, dass Timo ein wesentlicher Faktor für meine Entscheidung war. Wir sind menschlich auf einer Wellenlänge, was für mich in einem Team entscheidend ist, um dann auch sportlich erfolgreich zu sein.”

Mit Blick auf das Konzept, was der TuS Haltern am See verfolgt, berichtet der 33-Jährige: “Ich finde, dass der eingeschlagene Weg für den TuS Haltern am See der einzig richtige ist und man diesen nur mit Leuten bestreiten kann, die sich voll damit identifizieren. Aus etlichen Duellen kenne und schätze ich den Verein und möchte dabei helfen, dass der TuS auch weiterhin eines der Aushängeschilder im Kreis bleibt.”


Richtungsweisender Doppelpack: Elbers und Drobe verlängern beim TuS Haltern am See

Sie bleiben Seestädter: Peter Elbers und Cedric Drobe werden auch in der kommenden Saison das Trikot des TuS Haltern am See tragen. Diese Zusagen gaben der in dieser Spielzeit erfolgreichste Torschütze Elbers und Torhüter Drobe dem Fußball-Oberligisten.

Cheftrainer Timo Ostdorf, der sich auch persönlich für eine Zusammenarbeit mit den beiden Spielern stark gemacht hatte, sagt: “Beide Jungs sind natürlich aufgrund ihrer sportlichen Qualität und ihrer Erfahrung, die sie aus vielen Jahren im ambitionierten Amateurfussball mitbringen, absolute Eckpfeiler der Mannschaft. Darüber hinaus sind sie auch menschlich top. Sie wollen immer gewinnen, vergessen dabei aber nicht, die jungen Spieler mitzunehmen und zu fördern. Sie sind auf und neben dem Platz starke Persönlichkeiten, die sich vollständig mit dem Verein identifizieren und früh signalisiert haben, den eingeschlagenen Weg weiterhin mitzugehen.”

Die künftige Ausrichtung des TuS spielte bei der Entscheidung von Peter Elbers eine wichtige Rolle. “Ich wohne in Haltern und fühle mich hier total wohl. Ich freue mich wahnsinnig darauf mit den Jungs eine Einheit zu bilden, die Haltern repräsentiert und erfolgreich Fussball spielt. Uns geht es darum, auf höchstmöglichem Niveau mit Freunden Fussball zu spielen und ich bin überzeugt, dass diese Verbundenheit und Gemeinschaft uns als Team auf ein höheres Niveau hebt. Auf jeden Fall werden wir eine heimatverbundene Mannschaft stellen, die unterhaltsamen Fußball spielen und den Fans Spaß machen wird”, sagt der Torjäger, der in dieser Saison bereits zehn Treffer erzielte.  

Auch Schlussmann Cedric Drobe, erst vor der laufenden Saison vom Lokalrivalen SV Schermbeck in die Seestadt gewechselt, schwärmt bereits vom TuS: “Ich habe mich hier vom ersten Tag an sehr wohl gefühlt und bin froh bei einem familiären Verein zu spielen. Deswegen ist es für mich klar, dass ich dem Verein weiterhin sportlich helfen möchte. Ich bin vom Trainerteam, dem Umfeld und den handelnden Personen überzeugt und identifiziere mich mit dem Weg des Vereins, auch wenn ich selbst nicht aus Haltern komme.”

In Peter Elbers, Cedric Drobe und den drei Neuzugängen Nils Fabisiak, Vangjel Frasheri und Marcel Klakus stehen somit fünf Spieler für die kommende Spielzeit fest.  “Die Kaderplanungen laufen auf Hochtouren. Ich bin zuversichtlich, dass wir schon bald weitere Personalien bekannt geben können”, sagt Ostdorf.


TuS Haltern am See überrascht mit Transfer-Hattrick: TuS-Trio kehrt zurück nach Haltern am See

Nach der personellen Weichenstellung in der Führungsebene kann der TuS Haltern am See die ersten drei Neuzugänge für die Saison 2022/23 bekanntgeben. Mit Vangjel Frasheri, Nils Fabisiak und Marcel Klakus kehren drei Spieler mit Halterner Vergangenheit zurück in die Stauseekampfbahn und verstärken die Mannschaft von Cheftrainer Timo Ostdorf zum Sommer. Die drei Akteure bilden damit den Anfang der angekündigten Kadermaßnahme zur Vertiefung der vor zwei Jahren selbst auferlegten Strategie, nahezu ausschließlich auf Spieler aus der eigenen Talentschmiede und der Region zu setzen. Dieses Vorhaben untermauern die Seestädter nun mit dieser Verpflichtung. 

Vangjel Frasheri stößt vom ambitionierten Westfalenligisten Rot Weiß Deuten zum TuS Haltern am See und kehrt damit zu seinen Wurzeln zurück. Der gebürtige Halterner spielte schon in der Jugend in der Stauseekampfbahn, sammelte erste Erfahrungen im Seniorenbereich und will nun wieder das schwarz-weiße Trikot überstreifen. Eine Entscheidung, die ihm letztlich nicht schwer gefallen ist, wie er verrät: “Ich habe mein halbes Leben beim TuS Haltern am See verbracht und es war und ist immer ein besonderes Gefühl gewesen, für meinen Heimatverein auflaufen zu dürfen. Sportlich hat mir Timo Ostdorf das Gefühl gegeben, dass ich der Mannschaft weiterhelfen kann. Zusätzlich dazu bekomme ich die Chance, mit meinen besten Freunden in einem Team zu spielen, was auch einen großen Ausschlag gegeben hat, mich trotz finanziell besserer Angebote aus Ober- und Westfalenliga für meine Heimat zu entscheiden. 

In eine ähnliche Kerbe schlägt auch sein alter und nun auch neuer Mannschaftskollege Nils Fabisiak, der zu seiner Rückkehr sagt: “Ich freue mich, ab Sommer endlich wieder da zu sein. Für den Wechsel haben Trainer Timo Ostdorf und mein bester Freund Jonah Sandkühler eine entscheidende Rolle gespielt. Des Weiteren waren die Bemühungen der Halterner um meine Person enorm und ich habe einfach das Gefühl gehabt, dass man mich unbedingt verpflichten möchte. Ich habe jetzt schon Bock auf die neue Saison und bin mir sicher, dass wir eine zu 100 Prozent intakte Mannschaft stellen werden, die über die nötige fußballerische Qualität verfügt. Der Verein ist das sportliche Aushängeschild der Seestadt und weiterhin eine Top-Adresse in der Region.”

Auch der dritte Neuzugang, Marcel Klakus, schnürte seine Schuhe bereits für den Klub aus der Seestadt und spielt derzeit noch für die SpVgg Erkenschwick. Unter dem heutigen Cheftrainer Timo Ostdorf spielte der variable einsetzbare Mittelfeldspieler in der Halterner U19 und im Team B und machte von dort aus den Schritt in die Nachbarstadt. Für Klakus ist die Rückkehr auch eine Art nach Hause kommen, er sagt: “Ich freue mich wahnsinnig, wieder zurückzukommen. Der Kontakt nach Haltern und zu den Jungs, mit denen ich zusammengespielt habe, ist nie wirklich abgerissen, weshalb ich mich sehr auf die neue Saison freue. Unter Timo durfte ich bereits meine ersten Erfahrungen bei den Senioren sammeln und weiß daher, dass er nicht nur menschlich top ist, sondern es auch großen Spaß macht, unter ihm als Spieler in der Stauseekampfbahn zu spielen.”

Cheftrainer Timo Ostdorf ist voll des Lobes für seine neuen Spieler und sieht einen Kreis, der sich schließt: “Die Jungs sind hier ausgebildet worden und haben teilweise sogar ihren ersten Schritte im Seniorenfußball gemacht. Nun haben sie sich für die Rückkehr nach Haltern entschieden, was mich persönlich nicht nur freut, sondern auch stolz macht, weil es zeigt, dass sie unserer langfristigen Vereinsstrategie vertrauen und ihnen der Verein am Herzen liegt. Des Weiteren gibt es uns auch eine gewisse Planungssicherheit, denn die Verpflichtung der Jungs erfolgt Ligen-unabhängig, weshalb wir mit ihnen sowohl in der Ober- als auch in der Westfalenliga planen werden. Die sportliche Qualität für die Oberliga besitzen sie als gestandene Westfalenliga-Spieler zu 100 Prozent.”

Die Verpflichtung des Trios stellt dabei nur den Anfang der konsequenten Umsetzung der Vereinsstrategie dar. Über weitere Neuverpflichtungen, personelle Wechsel und infrastrukturelle Maßnahmen wird der TuS Haltern am See zeitnah informieren.


Den Favoriten im Derby ärgern - Team A muss gegen Schermbeck ran

Die Ausgangslage vor dem Lokalduell gegen den SV Schermbeck ist klar: Die Gäste um Cheftrainer Sleiman Salha können mit einem Dreier die Aufstiegsrunde nahezu perfekt machen. Das will man in der Stauseekampfbahn möglichst vermeiden, denn Team A kann die Punkte mindestens genauso gut gebrauchen und will sich wichtige Zähler für die Abstiegsrunde sichern.

Dabei zeigte die Formkurve der Seestädter nach einer turbulenten Winterpause mit, Pandemie-bedingten, Ausfällen und Spielabsagen zumindest ein bisschen nach oben. Dem fulminanten 5:0-Auswärtserfolg beim TuS Ennepetal folgte zwar die knappe 0:1-Niederlage bei der SG Wattenscheid, doch zumindest im zweiten Durchgang stimmte auch in der Lohrheide die Leistung der Truppe von Übungsleiter Timo Ostdorf und seinem Gespann.

Doch die Gastmannschaft aus Schermbeck reitet seit einigen Spielen auf einer Erfolgswelle und kommt mit breiter Brust nach Haltern. Der Tabellenneunte verabschiedete sich mit einem 1:0-Sieg über den FC Gütersloh in die Winterpause und kam aus ebendieser mit einem deutlichen 4:0-Erfolg gegen den direkten Konkurrenten aus Erndtebrück zurück. Die Halterner Mannschaft wird sich also strecken müssen, um gegen den Favoriten zu punkten. Unmöglich ist diese Aufgabe jedoch nicht, denn im Laufe der Saison ließen die Gäste bereits vereinzelt Punkte bei vermeintlich schwächeren Gegner liegen.


Pressemitteilung zur Vertragsauflösung mit Tim Eibold

Im Zuge einer noch konsequenteren Umsetzung der Vereinsstrategie haben sich der TuS Haltern am See und der aus Herne stammende Leiter Senioren, Tim Eibold, einvernehmlich darauf verständigt, den laufenden Vertrag vorzeitig aufzulösen. Der Verein dankt Tim Eibold für seine geleistete Arbeit und wünscht ihm viel Erfolg auf seinem weiteren Weg. Mit dem Ausscheiden von Eibold beginnen die Seestädter nun die Vorbereitungen für die Spielzeit 22/23. Der Verein wird dazu in Kürze informieren.


TuS Haltern am See und SG Wattenscheid 09 setzen Zeichen für den Frieden

Wenn am Freitagabend das Flutlicht im Lohrheidestadion in Bochum-Wattenscheid erstrahlt, dann wird nicht nur das sportliche Duell der beiden Oberligisten im Mittelpunkt stehen. Mit gleich drei Maßnahmen setzen sich die Vereine für den Frieden und ein Ende des Krieges in der Ukraine ein.

Bereits beim Aufwärmen werden beide Mannschaften mit speziell für diesen Anlass gefertigten Aufwärm-Shirts den Platz betreten. Als Unterstützer dieser Aktion konnte der TuS Teamsport Philipp gewinnen, die die Shirts beider Teams nicht nur zur Verfügung stellen, sondern auch beflockt haben. Wenn es schließlich auf sportlichem Terrain ernst wird, laufen die Mannschaften mit einem großen Banner, welches die Sportsfreunde aus Wattenscheid zur Verfügung stellen, in das Lohrheidestadion ein. Als zusätzliches Zeichen trägt TuS-Kapitän Nico Pulver eine individuelle Ukraine-Kapitänsbinde, die in Zusammenarbeit mit TuS-Partner Klubshop entstanden ist.

Neben dem grundsätzlichen Zeichen in die Ukraine erlebt die Mannschaft das Geschehen fast hautnah. Die Familie von TuS-Spieler Valentyn Yarokha lebt in der ukrainischen Hauptstadt Kiew und hält stetigen Kontakt nach Haltern. Für sie und alle anderen Menschen in der Ukraine sammelten die Senioren des TuS Haltern am See, sowie Freunde und Bekannte des Vereins in den letzten zwei Wochen viele lebensnotwendige Dinge und schickte sie mit Hilfe von Bekannten von Valentyn in seine Heimat.

Auch zukünftig soll es weitere Lieferungen in die Ukraine geben, bei denen einige Dinge besonders dringend benötigt werden. Darunter befinden sich Medikamente, haltbare Lebensmittel, Babynahrung, Decken, Isomatten und Hygieneartikel. Wer helfen möchte, kann sich über die Mail info@tushalternamsee.de mit uns in Verbindung setzen, wir stellen den Kontakt her.

 


Kantersieg zum Comeback - Team A setzt Ausrufezeichen in Ennepetal

Vier Monate dauerte die "Leidenszeit" der Mannschaft um Cheftrainer Timo Ostdorf. Zuletzt konnte das Heimspiel gegen Westfalia Herne gewonnen werden, dann folgten sechs sieglose Spiele in Folge. Es war also ein gewisser Druck auf dem Spiel im südlichen Ruhrgebiet, was die Truppe aus Haltern aber wenig beeindruckte, wie sie kurz nach Anpfiff zeigte.

Schon nach drei Minuten klingelte es zum ersten Mal im Kasten der Ennepetaler Hausherren. Lennart Rademacher nutzte die Gelegenheit und netzte zur frühen Halterner Führung ein. Einen großen Gefallen tat wenig später Ennepetals Robin Gallus den Halterner Gästen, als er in der neunten Minute die Notbremse zog und vom Schiedsrichter zum duschen geschickt wurde.

Die Heimelf musste nun mehr Räume zulassen und lief dabei mustergültig in die Konter. Denizhan Yazici und Kevin Lehmann sorgten schon vor der Pause für eine Vorentscheidung und stellten den Halbzeitstand auf 3:0 aus Halterner Sicht. Auch nach der Halbzeitpause ließ die Ostdorf-Elf wenig Raum für Spekulation und machte mit dem 4:0 von Florian Trachternach (52.) den Deckel endgültig drauf. Als wäre das nicht genug, durfte sich auch Kapitän Nico Pulver noch in die Torschützenliste eintragen und besiegelte damit den deutlichen 5:0-Auswärtssieg beim TuS Ennepetal.

Tabellarisch tut dieser Sieg dem TuS Haltern mehr als gut. Der Rückstand auf einen Nicht-Abstiegsplatz beträgt nun nur noch einen Punkt. Am kommenden Freitag steht jedoch ein anderes Kaliber auf dem Plan. Der TuS ist zu Gast im Lohrheidestadion, bei der SG Wattenscheid 09.