Leon Koch wird Leiter Presse und Kommunikation

Ein neues Gesicht in der Stausee-Kampfbahn. Ab dem 01. August stößt Leon Koch als Leiter Presse und Kommunikation zu den Seestädtern und verstärkt das Team hinter dem Team.

Angefangen beim Amateurfußball-Portal FuPa und dessen Ableger im Ruhrgebiet begleitet der gebürtige Halterner seit nunmehr vier Jahren den TuS Haltern am See. Zuletzt berichtete er in der vergangenen Saison für den kicker und den Reviersport über das Regionalliga-Abenteuer der Seestädter und war dabei ein steter Begleiter bei Heim- und Auswärtsspielen.

Beim TuS Haltern am See wird sich Leon Koch fortan um Presse-Anfragen, die Social-Media-Auftritte des TuS, sowie die Berichterstattung auf der Website kümmern. Dies verbindet er mit seinem Sportjournalismus-Studium, das er im kommenden Oktober in Köln beginnen wird. „Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit Leon, der als junger Journalist aus der Seestadt perfekt zu unserem Weg passt“, äußert sich Marketingchef Raphael Brinkert über den Neuzugang. „Das Team A bleibt das Zugpferd, aber zukünftig wollen wir die gesamte Abteilung, die Arbeit der Talentschmiede und unsere Partner und Sponsoren viel mehr in unsere Kommunikation einbinden.“

Anfragen könne gerne per Mail an presse@tushalternamsee.de erfolgen.


Oberliga Westfalen bleibt eingleisig - "Es geht darum, wer den längsten Atem hat!"

Am Montag hat der Fussball- und Leichtathletikverband Westfalen die überkreisliche Staffeleinteilung für die Saison 2020/2021 bekannt gegeben. Nachdem sich in den letzten Tagen hartnäckige Gerüchte gehalten hatten, dass der Verband über eine zweigleisige Liga mit anschließenden Playoffs nachdenkt, gibt es nun Klarheit. Die Oberliga Westfalen bleibt eingleisig und geht mit 21 Mannschaften in die Saison! "Wir haben uns auf alle Eventualitäten eingestellt", bewertet der Leiter Sport Sascha Kopschina die Einteilung. "Jetzt herrscht Klarheit und wir bereiten uns auf eine XXL-Saison mit 40 Spieltagen vor."

In der neuen Oberliga trifft der TuS Haltern am See nicht nur auf den letztjährigen Regionalligisten SG Wattenscheid 09, sondern auch auf "alte Bekannte" wie den SV Schermbeck, Westfalia Herne, den ASC 09 Dortmund oder die Traditionsvereine FC Gütersloh und Sportfreunde Siegen. "Je länger ich mir die Liga anschaue, umso mehr steigt die Vorfreude", so Kopschina weiter. "Die Fans in Haltern am See und Umgebung können sich auf tollen Fussball in der Stauseekampfbahn freuen." Die SpVgg Vreden, Victoria Clarholz und die SG Finnentrop-Barmenohl komplettieren als Aufsteiger aus der Westfalenliga das Teilnehmerfeld.

"Meinerzhagen ist sicherlich der große Favorit, ansonsten ist und bleibt die Oberliga eine spannende Mischung aus Traditionsvereinen, U23-Teams und Clubs, die in ihrer Region seit Jahren tolle Arbeit machen", freut sich auch Cheftrainer Timo Ostdorf auf die bevorstehenden Aufgaben. "In dieser Liga geht es darum, wer den längsten Atem hat."

Das sind die Vereine der Oberliga Westfalen (Saison 2020/2021):

Oberliga Westfalen

1. TuS Erndtebrück

2. SV Westf. Rhynern

3. SC Preußen 06 Münster II

4. SV Schermbeck

5. Hammer SpVg.

6. FC Gütersloh 2000

7. SF Siegen

8. 1. FC Kaan-Marienborn

9. SG Wattenscheid 09 (Absteiger Regionalliga)

10. TSG Sprockhövel

11. TuS Haltern (zurückgezogen aus Regionalliga)

12. SC Westfalia Herne

13. FC Eintracht Rheine

14. ASC 09 Dortmund

15. RSV Meinerzhagen

16. TuS Ennepetal

17. Holzwickeder SC

18. SC Paderborn 07 II

19. TSV Victoria Clarholz (Aufsteiger WL 1)

20. SpVg. Vreden (Aufsteiger WL 1)

21. SG Finnentrop-Bamenohl (Aufsteiger WL 2)

 

© Jakob Geissele


Oberliga startet Anfang September - Kaderplanung ist abgeschlossen

Der Fussball- und Leichtathletikverband Westfalen (FLVW) hat am Mittwoch den 06. September als Starttermin für den Amateurfussball bestätigt. Gleichzeitig gab der Verband bekannt, dass die  die Oberliga Westfalen eingleisig bleibt und die Westfalenliga unverändert mit zwei Staffeln an den Start geht. Darunter bleibt es bei vier Landesliga-Staffeln, während die Anzahl der Bezirksligen von 12 auf 14 erhöht wird. Die endgültige Staffeleinteilung erfolgt am Montag durch den FLVW.

Damit werden die Planungen für Team A und Team B, die beide am 27. Juli in die Vorbereitung starten, konkreter. "Wir hätten auch sehr gut mit einer Zweiteilung der Oberliga und anschließenden Playoffs leben können", äußerte sich der Leiter Sport, Sascha Kopschina zur Entscheidung des Verbandes. "Ab Montag können wir dann in die Planung der Spieltage gehen. Dann wird es auch zeitnah Informationen zu Dauerkarten und Ticketpreisen geben."

Die sportlichen Planungen sind dagegen fast beendet. "Wir haben den Kader unter den uns selbstauferlegten Parametern zusammengestellt und haben schon jetzt in Team A und Team B die Halterner Quote von 75 % erfüllt", sagt Kopschina. "Wir gehen den Bilbao-Weg voller Überzeugung!" Neben Max Michalak (Preußen Münster U19) und Paul Keller (TuS 05 Sinsen), die zum TuS zurückkehren, konnte zudem mit Nico Pulver von Westfalia Herne ein hochinteressanter junger Spieler aus der Region verpflichtet werden. "Nico ist super ausgebildet und besitzt noch viel Entwicklungspotenzial", freut sich der Leiter Sport auf den Linksverteidiger, der aus Marl kommt. Komplettiert wird der Kader mit zehn Spielern, die aus der eigenen U19 aufrücken.

Auf der anderen Seite haben zwölf Spieler den TuS im Sommer verlassen. "Den Jungs gilt unser Dank, auch wenn sie leider nicht den Rahmen bekommen haben, den sie verdient hätten! Sie stehen für die erfolgreichste Zeit in der Geschichte des TuS Haltern am See", so Kopschina, der in den letzten Jahren als Sportdirektor maßgeblich an der Zusammenstellung des Kaders mitgewirkt hatte. "Wir wünschen allen viel Erfolg bei ihren neuen Vereinen. Sie sind jederzeit in der Stauseekampfbahn willkommen."

Zugänge: Nico Pulver (Westfalia Herne), Max Michalak (Preußen Münster U19), Paul Keller (TuS 05 Sinsen), Jose Baldo, Nils Bartke, Emre Gökkaya, Semih Gülsoy, Lukas Pfeiffer, Paul Richter, Linus Saewe, Luca Saewe, Aziz Tural, Maurice Weißbohn (alle eigene U19)

Abgänge: Berkant Canbulut (Spvgg Hagen 11), Lukas Diericks (SV Dorsten-Hardt), Christoph Kasak (SpVgg Erkenschwick), Nurettin Kayaoglu (unbekannt), Marvin Möllers (TSG Dülmen), Arda Nebi (RW Ahlen), Tim Oberwahrenbrock (FC Pipinsried), Alexander Rohkamm (SV Sodingen), Robin Schultze (Holzwickeder SC), Cedric Vennemann (SV Dorsten-Hardt), Romario Wiesweg (RW Ahlen), Emre Yesilova (Schwarz-Weiß Rehden)

© Halterner Zeitung


Paul Keller bleibt beim TuS

Der TuS Haltern am See kann auch weiterhin auf Paul Keller setzen, der in der vergangenen Saison mit 13 Treffern maßgeblich am Aufstieg der U23 in die Landesliga beteiligt war. Der 22jährige hatte sich im Frühjahr eigentlich zu einem Wechsel zum Westfalenligisten TuS 05 Sinsen entschlossen.

"Durch den Strategiewechsel beim TuS habe ich für mich die Chance gesehen, so hoch wie möglich und trotzdem bei meinem Herzensverein zu spielen", erklärt der Offensivspieler die Kehrtwende. "Trotz des Hin und Hers bedanke ich mich bei Sinsen, dass sie mir am Ende diese Chance doch noch ermöglicht haben."

Keller kommt aus Haltern und ist in der Seestadt verwurzelt. Wie sein älterer Bruder Max durchlief der torgefährliche Mittelfeldspieler einige Jugendmannschaften des TuS und stieg 2017 als Kapitän der U19 in die Landesliga auf. Nach der Übernahme in den Kader der I. Mannschaft geriet die Entwicklung erst ein wenig ins Stocken. "Die Konkurrenz war groß und die Ausrichtung eine andere", blickt der gelernte Bankkaufmann zurück, der in den darauffolgenden Jahren aber zu einer prägenden Figur der U23 werden sollte.

"Paul war letztes Jahr einer der absoluten Leistungsträger in der U23", freut sich Cheftrainer Timo Ostdorf über den 'Neuzugang'. "Er hat seine Stärken in der Offensive, nicht umsonst hat er in den letzten beiden Spielzeiten jeweils zweistellig getroffen. Und er passt - wie Max Michalak auch - zu 100% in das Bilbao-Konzept!"

Mit Beginn der Saison 2020/2021 hat sich der TuS Haltern am See selbstverpflichtet, zukünftig einen Großteil des Kaders im Seniorenbereich aus Spielern zu rekrutieren, die entweder in Haltern am See geboren sind, dort wohnen, oder aber aus der eigenen Jugend kommen.


"Der Rückzug ist unter diesen Umständen alternativlos"

Wenn heute Abend Team A und Team B in der Stauseekampfbahn zusammenkommen, herrscht Klarheit. Nach einem historischen Jahr in der Regionalliga West kehrt der Seestadtclub  freiwillig in die Oberliga zurück. „Unter den Umständen ist die Entscheidung richtig und alternativlos“, sagt der neue Trainer Timo Ostdorf, der selber im Schicht- und Wochenenddienst arbeitet und in der Regionalliga an einigen Spieltagen wohlmöglich gar nicht an der Seitenlinie hätte stehen können.

Spiele unter der Woche drohen den Halternern zwar auch in der Oberliga, die mit 21 Mannschaften ebenfalls sehr umfangreich ist, „aber es ist was anderes, wenn du Mittwochabend nach Herne fährst oder wenn du nach Aachen zum Tivoli musst und gegen eine Profimannschaft spielst“. In der Regionalliga traf der TuS in der vergangenen Saison fast ausschließlich auf Mannschaften, deren Spieler zum Beispiel vormittags trainieren konnten. Das ist beim TuS anders. „Unser Training findet in Abstimmung mit Arbeitszeiten und Klausurterminen statt.“

Nun geht es also zurück in die höchste Amateurklasse, die dennoch hervorragend besetzt ist. Mit dem RSV Meinerzhagen, der mit Regionalliga-erprobten Spielern gespickt ist, oder Traditionsvereinen wie der SG Wattenscheid 09, dem FC Gütersloh oder den Sportfreunden Siegen warten auch in der Oberliga hochkarätige Gegner. "Wir haben im Trainerteam mal die Anzahl der zu erwartenden Pflichtspiele für Team A und Team B zusammengerechnet", erklärt Ostdorf, der inklusive der Pokalspiele auf bis zu 70 Partien kommt. "Das ist schon eine Herausforderung, aber gerade für die vielen jungen Spieler in unseren Reihen ist es auch eine riesige Chance auf maximale Spielpraxis." Das Ziel für die kommende Saison ist für den neuen Cheftrainer klar: "Wir wollen nun das Bilbao-Konzept mit Leben füllen, auf und außerhalb des Platzes."

© Holger Lindner

TuS Haltern am See entscheidet sich für höchste Liga im Amateurfussball nach Corona

Im Anschluss an die Videokonferenz des Westdeutschen Fussballverbandes (WDFV) haben die Gremien des TuS Haltern am See einstimmig den freiwilligen Rückzug aus der Regionalliga West beschlossen. Die Entscheidung wurde dem Verband am Wochenende mitgeteilt. Nach dem Abbruch der Saison hatte der Seestadtclub sportlich die Klasse gehalten, Ende Juni erteilte der Verband erneut die Lizenz unter Auflagen. 

Der Grund: Am Donnerstag wurde den Regionalligisten vom WDFV im Zuge der Videokonferenz ein Rahmenterminkalender vorgelegt, der bei einem voraussichtlichen Start Anfang September mit 22 Mannschaften ein Mammutprogramm bis Ende Mai vorsieht. Während die Regionalliga Nord in zwei 11er-Staffeln und anschließenden Playoffs an den Start gehen wird, hatte der TuS bis zuletzt gehofft, dass auch im Westen eher weniger denn mehr Spiele stattfinden. “42 Spieltage, 11 englische Wochen - das ist Profifußball!”, begründet der Leiter Gesamtstrategie Sport, Sascha Kopschina die Entscheidung gegen die Regionalliga. Da die städtische Sportanlage Stauseekampfbahn weiterhin keine Sicherheitsspiele zulässt, hätte das auch für die kommende Spielzeit den Umzug in Ausweichstadien bedeutet. 

“Wir werden weiterhin in der höchsten deutschen Amateurliga spielen. Das ist nach den sportpolitischen Entscheidungen in der Corona-Krise aus unserer Sicht die Oberliga. Unser freiwilliger Verzicht hilft nicht nur allen Vereinen der Regionalliga West im Spielplan, sondern insbesondere uns, um nicht nur wirtschaftlich und sportlich auf gesunden Füßen zu stehen, sondern auch unseren eingeschlagenen Bilbao-Weg noch konsequenter zu verfolgen.”, ergänzt Marketingchef Raphael Brinkert. 

Der TuS Haltern am See war der einzige Verein, der seine Heimspiele in der Mondpalast-Arena in Wanne-Eickel, dem Lohrheidestadion in Wattenscheid und der Stauseekampfbahn an insgesamt drei Standorten austragen musste. Damit startet der TuS Haltern am See in der kommenden Saison in der Oberliga Westfalen. “Der freiwillige Rückzug aus der Regionalliga West ist ein klares Bekenntnis für den Amateurfussball!” sagt Brinkert. “Wir glauben, dass dieser Schritt richtig und vorausschauend ist. Nicht nur bei Profivereinen sehen wir gerade, dass die Corona-Krise als Katalysator von Fehlentwicklungen der letzten Jahre einige Vereine in den nächsten Monaten extrem treffen wird. ” 

Die Planungen des TuS mit dem Strategiewechsel nach dem Vorbild von Athletic Bilbao sind derweil bewusst ligaunabhängig vorangetrieben worden. Sascha Kopschina: “Jetzt freuen wir uns umso mehr auf eine herausragend besetzte Oberliga mit fantastischen Partien gegen Wattenscheid, Gütersloh, Herne oder Siegen. Das ist Amateurfussball auf höchstem Niveau aus Haltern am See für Haltern am See.” 

© Jürgen Patzke